Du bist gerade auf der Seite "Dein Wissen"
Eis Muscheln 1 Pfeile Stop

Dein Wissen

Körper

Samenerguss

Wenn ein Junge/Mann sehr erregt ist und einen OrgasmusZum Lexikoneintrag für „Orgasmus“ bekommt, fließt eine weißliche
Samenflüssigkeit aus seinem steifen PenisZum Lexikoneintrag für „Penis“. Ein Samenerguss Zum Lexikoneintrag für „Samenerguss “füllt ungefähr einen Esslöffel. EjakulationZum Lexikoneintrag für „Ejakulation“ ist der Fachausdruck für Samenerguss.

Samenflüssigkeit/Sperma

Die Samenzellen werden von der Pubertät an in den Hoden gebildet und bilden die Samenflüssigkeit oder das Sperma. Wenn ein Junge oder ein Mann  sehr erregt ist und einen Samenerguss Zum Lexikoneintrag für „Samenerguss “bekommt, fließen etwa 400 Millionen Samenzellen aus dem PenisZum Lexikoneintrag für „Penis“ heraus. Allerdings sind diese so klein, dass man sie nicht mit bloßem Auge erkennen kann. Aus der Verschmelzung einer einzelnen Samenzelle und einer Eizelle kann ein Kind entstehen.

Schamlippen

So werden die zwei großen und die zwei kleinen Hautfalten zwischen den Beinen der Mädchen und Frauen genannt. Die kleinen Lippen liegen versteckt zwischen den großen Lippen und sind von Mädchen zu Mädchen unterschiedlich groß und lang.

Scheide

Die Scheide, auch VaginaZum Lexikoneintrag für „Vagina“ genannt, ist ein kleiner Kanal zur Gebärmutter. Die Öffnung der Scheide liegt zwischen den kleinen Schamlippen.

Selbstbefriedigung (oder auch Masturbation oder Onanie)

Um sich selbst schöne GefühleZum Lexikoneintrag für „Gefühle“ und auch mal einen OrgasmusZum Lexikoneintrag für „Orgasmus“ zu machen, braucht es manchmal nur einen Menschen: sich selbst. Selbstbefriedigung bedeutet, den eigenen Körper zu erforschen, sich selbst an der BrustZum Lexikoneintrag für „Brust“, am Kitzler, am PenisZum Lexikoneintrag für „Penis“, an den großen und kleinen Schamlippen oder an anderen Stellen zu streicheln. Und es ist weder ungesund noch schädlich, sondern vollkommen o.k.

Ständer

Gefühle

Scham

SchamZum Lexikoneintrag für „Scham“ oder besser das Schamgefühl ist ein Gefühl der Verlegenheit, wenn deine IntimsphäreZum Lexikoneintrag für „Intimsphäre“ verletzt wurde oder du dich bloßgestellt fühlst. Dein Körper gibt dir damit das Zeichen, dich zu schützen und auf deine GrenzenZum Lexikoneintrag für „Grenzen“ zu achten. Du kannst dich aber auch schämen, wenn du denkst, du hast etwas nicht richtig gemacht.

Schuldgefühle

SchuldgefühleZum Lexikoneintrag für „Schuldgefühle“ sind unangenehme GefühleZum Lexikoneintrag für „Gefühle“, wenn du meinst, du hast etwas falsch gemacht. Du hast vielleicht auch SchuldgefühleZum Lexikoneintrag für „Schuldgefühle“, wenn ein Erwachsener etwas sagt oder tut, was dir unangenehm ist und du nicht möchtest. Aber du bist nicht schuld, wenn du dazu nichts gesagt hast. Manchmal ist es schwer, sich allein zu wehren! Du hast keine Schuld! Täterinnen und Täter von sexuellem Missbrauch versuchen oft, Kindern SchuldgefühleZum Lexikoneintrag für „Schuldgefühle“ zu machen, um sie zu verwirren. Dann trauen die Kinder sich nicht, sich zu wehren und Hilfe Zum Lexikoneintrag für „Hilfe “zu holen. Schuld haben die Täterinnen und Täter!

Rechte

Schutz

Jedes Kind hat ein Recht auf SchutzZum Lexikoneintrag für „Schutz“ vor GewaltZum Lexikoneintrag für „Gewalt“ und Misshandlung, auf SchutzZum Lexikoneintrag für „Schutz“ vor sexuellem Missbrauch und Ausbeutung. Erwachsene sind dazu verpflichtet, für diesen SchutzZum Lexikoneintrag für „Schutz“ zu sorgen und auf ihn zu achten.

Selbstbestimmung

Jedes Kind hat das Recht, über seinen Körper selbst zu bestimmen. Niemand darf den Körper eines Kindes berühren, wenn das Kind das nicht möchte. Um das zu bestimmen, ist es gut, wenn du über deine Bedürfnisse und Wünsche gut Bescheid weißt. Dann kannst du sie anderen Kindern und Erwachsenen gegenüber klar und deutlich äußern und damit selbst bestimmen.

Sexuelle Ausbeutung

Sexuelle AusbeutungZum Lexikoneintrag für „Sexuelle Ausbeutung“ bedeutet, einen anderen Menschen für seine sexuellen Bedürfnisse auszunutzen und zu missbrauchen. Das ist verboten. Alle Kinder haben das Recht, von den Erwachsenen vor sexueller Ausbeutung geschützt zu werden.

Missbrauch und Gewalt

Schutzbefohlene

Dieser Begriff wird in StrafverfahrenZum Lexikoneintrag für „Strafverfahren“ verwendet und bezeichnet alle Personen, die dem SchutzZum Lexikoneintrag für „Schutz“ und der Fürsorge einer anderen Person anvertraut sind. Das sind alle Menschen unter 18 Jahren, Menschen mit Behinderung oder einer Krankheit, die zum Beispiel von einem Lehrer oder einer Erzieherin, dem Onkel oder der Oma vorübergehend betreut werden. Sie sind dann besonders schutzbedürftig.

Sexuelle/Sexualisierte Gewalt

Dieser Begriff umfasst alle Formen von GewaltZum Lexikoneintrag für „Gewalt“ wie sexueller Missbrauch und andere GewaltZum Lexikoneintrag für „Gewalt“, die mit sexuellen Handlungen ausgeführt werden. Dabei wird eine → sexuelle Handlung auf unterschiedliche Art erzwungen. Es muss dabei nicht immer körperliche GewaltZum Lexikoneintrag für „Gewalt“ angewandt werden. Die Täterinnen und Täter versuchen oft auch über KomplimenteZum Lexikoneintrag für „Komplimente“, ein Freundschaftsangebot, mit Geschenken und viel Aufmerksamkeit das OpferZum Lexikoneintrag für „Opfer“ zu beeinflussen und für ihre Interessen auszunutzen. Jede Form von sexueller GewaltZum Lexikoneintrag für „Gewalt“ ist verboten. Die Erwachsenen wissen das.

Sexueller Missbrauch

Sexueller MissbrauchZum Lexikoneintrag für „Sexueller Missbrauch“ von Kindern sind → sexuelle Handlungen von Tätern oder Täterinnen an Kindern mit oder ohne Körperkontakt. Mit Körperkontakt ist z.B. das Anfassen oder Küssen des Kindes gemeint. Ohne Körperkontakt kann z.B. sein, wenn ein Täter vor dem Kind seinen eigenen PenisZum Lexikoneintrag für „Penis“ berührt und reibt. Die Täter und Täterinnen nutzen ihre MachtZum Lexikoneintrag für „Macht“ oder AutoritätZum Lexikoneintrag für „Autorität“ aus, um ihre eigenen Bedürfnisse auf Kosten des Kindes zu befriedigen. Auch wenn Kinder diesem Missbrauch zustimmen, weil sie nicht verstehen, was das ist oder Angst haben, dass die TäterinZum Lexikoneintrag für „Täterin“ oder der Täter ihnen oder jemand anderem etwas noch schlimmeres antut, ist das Sexueller MissbrauchZum Lexikoneintrag für „Sexueller Missbrauch“ und verboten. Sexueller MissbrauchZum Lexikoneintrag für „Sexueller Missbrauch“ ist eine Form von GewaltZum Lexikoneintrag für „Gewalt“ und eine StraftatZum Lexikoneintrag für „Straftat“. Alle Erwachsenen wissen das.

Sexueller Übergriff

Unter einem sexuellen Übergriff versteht man alle sexuellen Handlungen unter Kindern, die nicht freiwillig passieren. Dabei nutzt ein Kind die Schwäche des anderen Kindes aus und akzeptiert kein „Nein!“. Das ist verboten.

Straftat

Eine StraftatZum Lexikoneintrag für „Straftat“ bezeichnet Handlungen von Personen, die dem Gesetz nach strafbar sind und im sogenannten Strafgesetzbuch (StGB) aufgeführt sind, wie z.B. Diebstahl oder Körperverletzung. Auch sexueller Missbrauch ist eine StraftatZum Lexikoneintrag für „Straftat“ und verboten.

Strafverfahren

Das StrafverfahrenZum Lexikoneintrag für „Strafverfahren“ beginnt mit der AnzeigeZum Lexikoneintrag für „Anzeige“ und endet meistens mit dem sogenannten Urteil. Als Urteil bezeichnet man die Entscheidung der Richterin oder des Richters, ob die TäterinZum Lexikoneintrag für „Täterin“ oder der Täter eine Strafe bekommt, wie z.B. eine Geldstrafe, Gefängnis oder freigesprochen wird.

Rat und Hilfe

Schweigepflicht

SchweigepflichtZum Lexikoneintrag für „Schweigepflicht“ bedeutet, dass die Beraterinnen und Berater einer BeratungsstelleZum Lexikoneintrag für „Beratungsstelle“ oder die Sozialpädagoginnen oder Sozialpädagogen an deiner Schule, denen du von deinen Problemen erzählt hast, zunächst niemand anderem etwas davon weitersagen dürfen. Du musst keine Angst haben, dass deine Eltern über das Gespräch informiert werden. Um dir zu helfen, ist es aber meist sinnvoll, dass die Berater mit anderen Fachkräften sprechen und dir Hilfsmöglichkeiten anbieten. Aber nur wenn du einverstanden bist.

Sexualaufklärung

Unter SexualaufklärungZum Lexikoneintrag für „Sexualaufklärung“ versteht man die Informationsweitergabe, das Erklären und Fragen beantworten zu verschiedenen Begriffen aus den Bereichen Sexualität, Fortpflanzung, Liebe, Beziehung und körperliche Entwicklung. Wenn du über verschiedene Begriffe Bescheid weißt, dann kannst du auch in schwierigen Situationen gut reagieren. Wenn du Fragen hast, dann suche dir einen Erwachsenen, den du fragen kannst. Du hast ein Recht auf InformationZum Lexikoneintrag für „Information“. Bei vielen Beratungsstellen wie z.B. pro familia und bei der Bundeszentrale für gesundheitliche AufklärungZum Lexikoneintrag für „Aufklärung“ (BzgA) erhältst du kostenlose Informationsbroschüren. (www.bzga.de)

Liebe, Sexualität und Beziehung

Sex

→ Sexualität

Sexualität

Sexualität Zum Lexikoneintrag für „Sexualität “oder auch SexZum Lexikoneintrag für „Sex“ heißt sich berühren, küssen, Geschlechtsverkehr Zum Lexikoneintrag für „Geschlechtsverkehr “haben, einen OrgasmusZum Lexikoneintrag für „Orgasmus“ bekommen, miteinander schlafen, sich aufregende Dinge sagen und vieles mehr. Die GefühleZum Lexikoneintrag für „Gefühle“ beim SexZum Lexikoneintrag für „Sex“ sind bei allen Menschen unterschiedlich. Sexualität Zum Lexikoneintrag für „Sexualität “kann etwas sehr Schönes sein. Wichtig ist dabei, nur das zu machen, was beide möchten.

Sexuelle Handlungen

Sexuelle Handlungen sind wie oben beschrieben Verhaltensweisen wie z.B. küssen oder streicheln, die immer etwas mit Sexualität Zum Lexikoneintrag für „Sexualität “zu tun haben. Wenn beide das wollen, kann das sehr schön und in Ordnung sein. Wenn jemand von einem Kind verlangt, dass es solche sexuellen Handlungen an sich selbst oder ihm/ihr durchführen soll, dann ist das Sexueller MissbrauchZum Lexikoneintrag für „Sexueller Missbrauch“. Das ist verboten und alle Erwachsenen wissen das.