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Dein Wissen

Körper

After

Der medizinische Ausdruck für den Darmausgang – das Poloch.

Brust

Die BrustZum Lexikoneintrag für „Brust“ fängt mit Beginn der Pubertät an zu wachsen und ist eines von vielen Zeichen dafür, dass ein Mädchen zur Frau wird. Die Form und die Größe von Brüsten sind sehr unterschiedlich und jede Größe ist o.k. In der BrustZum Lexikoneintrag für „Brust“ wird die Muttermilch produziert, die das Baby durch die Brustwarze trinkt. Die BrustZum Lexikoneintrag für „Brust“ reagiert sehr empfindsam auf BerührungenZum Lexikoneintrag für „Berührungen“ und es kann sehr lustvoll und schön sein, wenn sie zärtlich gestreichelt wird. Natürlich nur, wenn das Mädchen es auch wünscht.

Busen

Die Brüste einer Frau werden häufig als BusenZum Lexikoneintrag für „Busen“ bezeichnet. Das stimmt aber eigentlich nicht: Der BusenZum Lexikoneintrag für „Busen“ ist richtig gesehen das Stück zwischen den Brüsten. Trotzdem wissen alle Menschen, was gemeint ist, wenn man vom BusenZum Lexikoneintrag für „Busen“ spricht.

Eichel

An der Spitze vom PenisZum Lexikoneintrag für „Penis“ befindet sich seine empfindlichste Stelle, die EichelZum Lexikoneintrag für „Eichel“. Sie wird in der Regel von der VorhautZum Lexikoneintrag für „Vorhaut“ geschützt. BerührungenZum Lexikoneintrag für „Berührungen“ an der EichelZum Lexikoneintrag für „Eichel“ können lustvoll und schön sein. Natürlich nur, wenn der Junge es auch wünscht.

Ejakulation

→ Samenerguss

Erektion

Wenn ein Junge oder ein Mann erregt ist, wird sein PenisZum Lexikoneintrag für „Penis“ steif. Das nennt man ErektionZum Lexikoneintrag für „Erektion“. Dabei füllt sich der PenisZum Lexikoneintrag für „Penis“ mit Blut, wird hart und richtet sich auf.

Fortpflanzung

Wenn sich Menschen und Tiere vermehren, also Nachwuchs bekommen, pflanzen sie sich fort. Dabei werden ihre Eigenschaften, das Erbgut, von einer Generation zur nächsten weitergegeben.

Frauenarzt/Frauenärztin

Wenn du Fragen zu deiner Regel hast, ein verschreibungspflichtiges Verhütungsmittel oder Informationen über Verhütung brauchst, körperliche Probleme an den Geschlechtsorganen hast oder schwanger bist, solltest du zu einer Frauenärztin oder einem Frauenarzt gehen. Du kannst dazu eine Freundin mitnehmen. Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft und du kannst alle Fragen stellen, die dich interessieren. Wenn dich jemand zu sexuellen Handlungen gezwungen hat und dich verletzt hat, dann kannst du mit der Frauenärztin oder dem Frauenarzt darüber reden und sie helfen dir.

Geschlechtsorgane

So nennt man die Organe bei Frauen und Männern, an denen man sehr empfindsam ist und die zum Kinderkriegen nötig sind. Mit ihnen kann man auch Lust empfinden. Bei den Frauen sind dies die Eierstöcke, die Gebärmutter, die Eileiter und die Scheide. Bei den Männern sind es die Hoden und der PenisZum Lexikoneintrag für „Penis“.

Hoden

Zwischen den Beinen von Jungen und Männern befinden sich die Hoden. Manche nennen sie auch „Eier“. Sie fühlen sich an wie zwei kleine Billardkugeln. Von der Pubertät an werden hier die Samenzellen gebildet.

Hymen

Das ist ein Fachausdruck für das Jungfernhäutchen.

Intimhygiene

Ein kompliziertes Wort dafür, sich an der Scheide oder dem PenisZum Lexikoneintrag für „Penis“ zu waschen. Seife oder Ähnliches ist unnötig und reizt die Geschlechtsorgane Zum Lexikoneintrag für „Geschlechtsorgane “eher. Lauwarmes Wasser zur täglichen Wäsche ist genug, aber wichtig, da ansonsten unangenehmes Jucken und Brennen entstehen kann. Bei kleinen Babys wird der Po und die Geschlechtsorgane Zum Lexikoneintrag für „Geschlechtsorgane “von den Eltern oder einer anderen Vertrauensperson sauber gemacht. Wenn Kinder einen Waschlappen selbst in die Hand nehmen können, waschen sie sich selbst. Niemand darf dich am Po und an deinen Geschlechtsorganen waschen, wenn du es nicht willst.

Jungfernhäutchen

Dieses Häutchen liegt ungefähr 2 cm hinter dem Scheideneingang und hat in der Mitte bei jedem Mädchen eine unterschiedlich große Öffnung. Ansonsten hat es keine medizinische Funktion oder Bedeutung im Körper.

Kitzler/Klitoris

So nennt man die empfindsamste Stelle am Körper einer Frau. Der Kitzler liegt vorne zwischen den kleinen Schamlippen. Er sieht aus wie eine kleine Perle und ist meistens durch eine Kapuze aus Haut bedeckt. Das Berühren des Kitzlers kann viel Lust machen.

Penis

Der PenisZum Lexikoneintrag für „Penis“ oder auch Glied, Pimmel und Schwanz ist das männliche Geschlechtsorgan. Wenn ein Junge oder Mann erregt ist, wird der PenisZum Lexikoneintrag für „Penis“ steif und größer.

Periode/Regel/Monatsblutung

Von der Pubertät an bekommen Mädchen ungefähr alle vier Wochen für drei bis fünf Tage – mal mehr, mal weniger – ihre Periode. Dabei lösen sich die Gebärmutterschleimhaut und Blut ab und fließen aus der Scheide. Du könntest dabei aber nicht mehr als eine halbe Kaffeetasse füllen. Bei der Regel kann das Blut durch Tampons oder Binden aufgefangen werden.

Pubertät

So nennt man die Zeit, in der Mädchen und Jungen körperlich und seelisch erwachsen werden. Ungefähr zwischen dem 10. und 16. Lebensjahr fangen die Geschlechtsorgane Zum Lexikoneintrag für „Geschlechtsorgane “der Mädchen und Jungen an zu wachsen und sie erleben die erste Regel oder den ersten Samenerguss. In dieser Zeit fühlt man sich manchmal zum Bäume-Ausreißen und ein anderes Mal möchte man sich nur allein an seinen Lieblingsplatz zurückziehen und vor sich hin träumen.

Samenerguss

Wenn ein Junge/Mann sehr erregt ist und einen OrgasmusZum Lexikoneintrag für „Orgasmus“ bekommt, fließt eine weißliche
Samenflüssigkeit aus seinem steifen PenisZum Lexikoneintrag für „Penis“. Ein Samenerguss Zum Lexikoneintrag für „Samenerguss “füllt ungefähr einen Esslöffel. EjakulationZum Lexikoneintrag für „Ejakulation“ ist der Fachausdruck für Samenerguss.

Samenflüssigkeit/Sperma

Die Samenzellen werden von der Pubertät an in den Hoden gebildet und bilden die Samenflüssigkeit oder das Sperma. Wenn ein Junge oder ein Mann  sehr erregt ist und einen Samenerguss Zum Lexikoneintrag für „Samenerguss “bekommt, fließen etwa 400 Millionen Samenzellen aus dem PenisZum Lexikoneintrag für „Penis“ heraus. Allerdings sind diese so klein, dass man sie nicht mit bloßem Auge erkennen kann. Aus der Verschmelzung einer einzelnen Samenzelle und einer Eizelle kann ein Kind entstehen.

Schamlippen

So werden die zwei großen und die zwei kleinen Hautfalten zwischen den Beinen der Mädchen und Frauen genannt. Die kleinen Lippen liegen versteckt zwischen den großen Lippen und sind von Mädchen zu Mädchen unterschiedlich groß und lang.

Scheide

Die Scheide, auch VaginaZum Lexikoneintrag für „Vagina“ genannt, ist ein kleiner Kanal zur Gebärmutter. Die Öffnung der Scheide liegt zwischen den kleinen Schamlippen.

Selbstbefriedigung (oder auch Masturbation oder Onanie)

Um sich selbst schöne GefühleZum Lexikoneintrag für „Gefühle“ und auch mal einen OrgasmusZum Lexikoneintrag für „Orgasmus“ zu machen, braucht es manchmal nur einen Menschen: sich selbst. Selbstbefriedigung bedeutet, den eigenen Körper zu erforschen, sich selbst an der BrustZum Lexikoneintrag für „Brust“, am Kitzler, am PenisZum Lexikoneintrag für „Penis“, an den großen und kleinen Schamlippen oder an anderen Stellen zu streicheln. Und es ist weder ungesund noch schädlich, sondern vollkommen o.k.

Ständer
Vagina

→ Scheide

Vorhaut

So wird das Stück Haut an der Spitze vom PenisZum Lexikoneintrag für „Penis“ genannt, dass die EichelZum Lexikoneintrag für „Eichel“ bedeckt. Sie kann manchmal aus medizinischen oder religiösen Gründen operativ gedehnt oder entfernt werden.

Missbrauch und Gewalt

Angstmache

Es gibt manchmal Kinder, Jugendliche oder Erwachsene, die dir durch ihr Verhalten und das, was sie zu dir sagen, Angst machen. Das dürfen sie nicht. Du darfst NEIN sagenZum Lexikoneintrag für „NEIN sagen“ und dir Hilfe Zum Lexikoneintrag für „Hilfe “holen.

Anzeige

Bei einer (Straf-)AnzeigeZum Lexikoneintrag für „Anzeige“ teilst du der Polizei oder der Staatsanwaltschaft ein Geschehen mit, das eine StraftatZum Lexikoneintrag für „Straftat“ ist. Die Polizei oder Staatsanwaltschaft ist dazu verpflichtet, dir zuzuhören und zu prüfen, ob sie den Fall weiter untersucht und noch andere Personen dazu befragt.

Belästigung

Als Belästigungen werden die Handlungen eines Menschen gegenüber einem anderen Menschen bezeichnet, wie zum Beispiel Hinterherglotzen, BerührungenZum Lexikoneintrag für „Berührungen“ wie z.B. eine ungebetene „Hilfestellung“ beim Sport, abfällige Bemerkungen oder der Blick über die Absperrung der Toilette. Diese Belästigungen können sehr unangenehm sein und ein Gefühl der Hilflosigkeit auslösen. Es gibt Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren.

Beratungsstelle

In einer BeratungsstelleZum Lexikoneintrag für „Beratungsstelle“ arbeiten Frauen und Männer, die dir zuhören und deine Fragen beantworten können. Auch in deiner Nähe gibt es sicher eine BeratungsstelleZum Lexikoneintrag für „Beratungsstelle“, an die du dich wenden kannst, wenn du Hilfe Zum Lexikoneintrag für „Hilfe “brauchst. (→ Deine Hilfe)

Bullying

BullyingZum Lexikoneintrag für „Bullying“ ist ein englischer Ausdruck für Schikanieren und meint, dass eine Person einer anderen Person in sehr böswilliger Weise Schwierigkeiten macht. Das sind sehr unangenehme Verhaltensweisen von Kindern  und Jugendlichen anderen Kindern gegenüber. Sie wollen sie verletzen, ausgrenzen und ihnen mit ständigem Hänseln, Abwerten, Treten und Schlagen wehtun.

Cybermobbing

Mit CybermobbingZum Lexikoneintrag für „Cybermobbing“ ist eine Form des MobbingZum Lexikoneintrag für „Mobbing“ im Internet, in Chatrooms und über Handys gemeint. Dabei werden beleidigende oder peinliche Texte, Bilder und Videos über eine andere Person veröffentlicht oder schon im Netz eingestellte Bilder oder Texte auf eine persönlich grenzverletzende Art und Weise kommentiert. Manchmal werden Kindern auch pornografische Filme oder Bilder, sogenannte „Pics“, gemailt oder gesimst. CybermobbingZum Lexikoneintrag für „Cybermobbing“ ist verboten. Jugendliche ab 14 Jahre können wegen CybermobbingZum Lexikoneintrag für „Cybermobbing“ angezeigt werden.

Doktorspiele

Bei Doktorspielen entdecken Kinder ihren Körper und die Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen durch Anschauen, Untersuchen oder Anfassen. Wenn ein Kind das nicht möchte, dann hat es das Recht, nicht mitzuspielen und die anderen müssen darauf hören. DoktorspieleZum Lexikoneintrag für „Doktorspiele“ werden gern von Kindern im Kindergarten gespielt. Wenn Kinder älter werden, interessieren sie sich für andere Spiele. Größere Kinder, Jugendliche und Erwachsene spielen keine DoktorspieleZum Lexikoneintrag für „Doktorspiele“ mehr.

Druck

Ein Mensch kann gegen einen anderen Menschen DruckZum Lexikoneintrag für „Druck“ ausüben, indem er ihn drängt oder auch zwingt (ZwangZum Lexikoneintrag für „Zwang“), etwas zu tun, was dieser aber nicht tun möchte. Das ist verboten.

Erpressung

Bei einer ErpressungZum Lexikoneintrag für „Erpressung“ macht jemand einer anderen Person DruckZum Lexikoneintrag für „Druck“, damit sie etwas für ihn/sie tut, was sie nicht möchte. Dabei droht der Erpresser oder die Erpresserin mit GewaltZum Lexikoneintrag für „Gewalt“ oder versucht dem Kind Angst und SchuldgefühleZum Lexikoneintrag für „Schuldgefühle“ zu machen. Niemand darf ein Kind erpressen. Die Erwachsenen wissen das.

Exhibitionist
Geheimnis

Es gibt gute und schlechte Geheimnisse. Gute Geheimnisse machen Freude, schlechte machen blöde GefühleZum Lexikoneintrag für „Gefühle“. Wenn du ein GeheimnisZum Lexikoneintrag für „Geheimnis“ mit einer Freundin oder einem Freund teilst, kann dir das ein schönes Gefühl machen. Wenn dir aber jemand ein GeheimnisZum Lexikoneintrag für „Geheimnis“ erzählt, das dich traurig oder dir Sorgen macht, dann darfst du das weitererzählen. Das ist kein Petzen!

Geschenke

Wenn dir jemand etwas schenkt, dann darfst du das ruhig annehmen. Du darfst GeschenkeZum Lexikoneintrag für „Geschenke“ aber auch ablehnen, wenn du sie nicht haben möchtest. Für GeschenkeZum Lexikoneintrag für „Geschenke“ braucht man nichts zu tun. Die Menschen, die dir GeschenkeZum Lexikoneintrag für „Geschenke“ machen, freuen sich mit dir, wenn dir das Geschenk gefällt. Hat dir jemand nur etwas geschenkt, damit du ihm einen Gefallen tun sollst, so ist das nicht in Ordnung und du darfst das ablehnen.

Gewalt

Als GewaltZum Lexikoneintrag für „Gewalt“ werden alle Handlungen bezeichnet, die Menschen körperlich und seelisch weh tun. Kein Mensch darf einem anderen Menschen GewaltZum Lexikoneintrag für „Gewalt“ antun.

Grenzüberschreitung

Wenn die eigenen körperlichen oder seelischen GrenzenZum Lexikoneintrag für „Grenzen“ von anderen Menschen nicht akzeptiert und verletzt werden, ist das eine GrenzüberschreitungZum Lexikoneintrag für „Grenzüberschreitung“. Das kann sehr unangenehm sein und wehtun. Niemand darf deine GrenzenZum Lexikoneintrag für „Grenzen“ überschreiten und verletzen.

Komplimente

KomplimenteZum Lexikoneintrag für „Komplimente“ sind freundliche Äußerungen gegenüber einem anderen Menschen über dessen Eigenschaften, Aussehen oder bestimmte Fähigkeiten, z.B. in der Schule. Wenn deine Freundin oder dein Freund dir ein Kompliment macht, dann freue dich darüber. Manche Menschen machen dir nur KomplimenteZum Lexikoneintrag für „Komplimente“, damit du ihnen vertraust und sie dein VertrauenZum Lexikoneintrag für „Vertrauen“ später ausnutzen können.

Macht

Wenn eine Person mehr Möglichkeiten zu handeln gegenüber einer anderen besitzt, hat sie mehr MachtZum Lexikoneintrag für „Macht“. Das kann z.B. der Besitz von bestimmten Fähigkeiten oder materiellen Dingen oder einer höheren Stellung sein. Eine Stellung bedeutet dabei, anderen sagen zu dürfen, was sie tun sollen. Eltern, die Lehrerin oder auch der Trainer haben eine höhere Stellung als die Kinder, die ihnen anvertraut sind. Die Kinder müssen auf diese Erwachsenen hören, wenn sie etwas sagen. Wenn die Person mit der größeren MachtZum Lexikoneintrag für „Macht“ diese MachtZum Lexikoneintrag für „Macht“ aber ausnutzt, um einer anderen Person, z.B. den Kindern zu schaden, so ist das nicht in Ordnung.

Mobbing

Als MobbingZum Lexikoneintrag für „Mobbing“ werden Verhaltensweisen bezeichnet, die andere Menschen regelmäßig körperlich und seelisch verletzen und als Mensch entwürdigen sollen. Beispiele sind die Verbreitung von Lügen, ständige Kritik, Gewaltandrohungen und Beschimpfungen. MobbingZum Lexikoneintrag für „Mobbing“ kann durch körperliche GewaltZum Lexikoneintrag für „Gewalt“, durch abwertende Sprüche und durch Ausgrenzen  geschehen.

obszön

Ein Begriff, mit dem man Bemerkungen, Sprüche, aber auch Bilder und Fotos bezeichnet, die häufig aus dem Bereich der Sexualität Zum Lexikoneintrag für „Sexualität “kommen. Sie können sehr unangenehme GefühleZum Lexikoneintrag für „Gefühle“  wie Ekel und auch SchamZum Lexikoneintrag für „Scham“ auslösen und du empfindest sie als nicht richtig. Vertraue deinem Gefühl. Du darfst über deine GefühleZum Lexikoneintrag für „Gefühle“ selbst entscheiden.

Opfer

Als OpferZum Lexikoneintrag für „Opfer“ werden Personen bezeichnet, gegen die eine StraftatZum Lexikoneintrag für „Straftat“ begangen wurde.

Pimmelzeiger

Manche Männer sind ganz blöd und stehen in der Nähe vom Schulhof oder auf deinem Nachhauseweg und zeigen Kindern ihren PenisZum Lexikoneintrag für „Penis“. Das ist verboten. Der Fachausdruck für PimmelzeigerZum Lexikoneintrag für „Pimmelzeiger“ ist ExhibitionistZum Lexikoneintrag für „Exhibitionist“.

Pornografie

Als PornografieZum Lexikoneintrag für „Pornografie“ oder „Porno“ bezeichnet man Fotos, Filme, Bücher und andere Darstellungen, die sexuelle Handlungen zeigen, die Erregung Zum Lexikoneintrag für „Erregung “und sexuelle Lust auslösen sollen. Es ist Erwachsenen verboten, Kindern und Jugendlichen solche Darstellungen zu zeigen. Du darfst NEIN sagenZum Lexikoneintrag für „NEIN sagen“ oder dir Hilfe Zum Lexikoneintrag für „Hilfe “holen, wenn du solche Bilder oder Filme anschauen sollst oder dich jemand fotografieren und filmen will!

Prävention

Als PräventionZum Lexikoneintrag für „Prävention“ werden alle Maßnahmen bezeichnet, die z.B. Straftaten wie Sexueller MissbrauchZum Lexikoneintrag für „Sexueller Missbrauch“, aber auch verschiedene Krankheiten und Unfälle, vorbeugen und verhindern können. Es kann auch Menschen gezeigt werden, wie sie sich gesund ernähren oder sich vor Gefahren schützen können. Dazu gehören AufklärungZum Lexikoneintrag für „Aufklärung“ und Wissensvermittlung, BeratungZum Lexikoneintrag für „Beratung“ und Hilfestellung zu allen Fragen, die du hast.

Schutzbefohlene

Dieser Begriff wird in StrafverfahrenZum Lexikoneintrag für „Strafverfahren“ verwendet und bezeichnet alle Personen, die dem SchutzZum Lexikoneintrag für „Schutz“ und der Fürsorge einer anderen Person anvertraut sind. Das sind alle Menschen unter 18 Jahren, Menschen mit Behinderung oder einer Krankheit, die zum Beispiel von einem Lehrer oder einer Erzieherin, dem Onkel oder der Oma vorübergehend betreut werden. Sie sind dann besonders schutzbedürftig.

Sexuelle/Sexualisierte Gewalt

Dieser Begriff umfasst alle Formen von GewaltZum Lexikoneintrag für „Gewalt“ wie sexueller Missbrauch und andere GewaltZum Lexikoneintrag für „Gewalt“, die mit sexuellen Handlungen ausgeführt werden. Dabei wird eine → sexuelle Handlung auf unterschiedliche Art erzwungen. Es muss dabei nicht immer körperliche GewaltZum Lexikoneintrag für „Gewalt“ angewandt werden. Die Täterinnen und Täter versuchen oft auch über KomplimenteZum Lexikoneintrag für „Komplimente“, ein Freundschaftsangebot, mit Geschenken und viel Aufmerksamkeit das OpferZum Lexikoneintrag für „Opfer“ zu beeinflussen und für ihre Interessen auszunutzen. Jede Form von sexueller GewaltZum Lexikoneintrag für „Gewalt“ ist verboten. Die Erwachsenen wissen das.

Sexueller Missbrauch

Sexueller MissbrauchZum Lexikoneintrag für „Sexueller Missbrauch“ von Kindern sind → sexuelle Handlungen von Tätern oder Täterinnen an Kindern mit oder ohne Körperkontakt. Mit Körperkontakt ist z.B. das Anfassen oder Küssen des Kindes gemeint. Ohne Körperkontakt kann z.B. sein, wenn ein Täter vor dem Kind seinen eigenen PenisZum Lexikoneintrag für „Penis“ berührt und reibt. Die Täter und Täterinnen nutzen ihre MachtZum Lexikoneintrag für „Macht“ oder AutoritätZum Lexikoneintrag für „Autorität“ aus, um ihre eigenen Bedürfnisse auf Kosten des Kindes zu befriedigen. Auch wenn Kinder diesem Missbrauch zustimmen, weil sie nicht verstehen, was das ist oder Angst haben, dass die TäterinZum Lexikoneintrag für „Täterin“ oder der Täter ihnen oder jemand anderem etwas noch schlimmeres antut, ist das Sexueller MissbrauchZum Lexikoneintrag für „Sexueller Missbrauch“ und verboten. Sexueller MissbrauchZum Lexikoneintrag für „Sexueller Missbrauch“ ist eine Form von GewaltZum Lexikoneintrag für „Gewalt“ und eine StraftatZum Lexikoneintrag für „Straftat“. Alle Erwachsenen wissen das.

Sexueller Übergriff

Unter einem sexuellen Übergriff versteht man alle sexuellen Handlungen unter Kindern, die nicht freiwillig passieren. Dabei nutzt ein Kind die Schwäche des anderen Kindes aus und akzeptiert kein „Nein!“. Das ist verboten.

Straftat

Eine StraftatZum Lexikoneintrag für „Straftat“ bezeichnet Handlungen von Personen, die dem Gesetz nach strafbar sind und im sogenannten Strafgesetzbuch (StGB) aufgeführt sind, wie z.B. Diebstahl oder Körperverletzung. Auch sexueller Missbrauch ist eine StraftatZum Lexikoneintrag für „Straftat“ und verboten.

Strafverfahren

Das StrafverfahrenZum Lexikoneintrag für „Strafverfahren“ beginnt mit der AnzeigeZum Lexikoneintrag für „Anzeige“ und endet meistens mit dem sogenannten Urteil. Als Urteil bezeichnet man die Entscheidung der Richterin oder des Richters, ob die TäterinZum Lexikoneintrag für „Täterin“ oder der Täter eine Strafe bekommt, wie z.B. eine Geldstrafe, Gefängnis oder freigesprochen wird.

Täterin

Als Täter oder TäterinZum Lexikoneintrag für „Täterin“ bezeichnet man Jugendliche oder Erwachsene, die eine StraftatZum Lexikoneintrag für „Straftat“  begangen haben.

Trillerpfeife

Eine TrillerpfeifeZum Lexikoneintrag für „Trillerpfeife“ kann dir helfen, wenn dich jemand auf der Straße belästigt oder am Telefon eklige Dinge erzählen will.

Verdacht

Bei einem VerdachtZum Lexikoneintrag für „Verdacht“ hast du das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Dann darfst du mit jemandem darüber reden.

Vergewaltigung

Eine VergewaltigungZum Lexikoneintrag für „Vergewaltigung“ ist eine besonders schlimme Form von sexuellem Missbrauch und verboten. Dabei zwingt ein Mensch einen anderen Menschen zum Geschlechtsverkehr Zum Lexikoneintrag für „Geschlechtsverkehr “oder dringt mit Gegenständen oder Körperteilen in den Mund, Scheide oder Po der oder des anderen ein.VergewaltigungZum Lexikoneintrag für „Vergewaltigung“ ist eine Form von GewaltZum Lexikoneintrag für „Gewalt“ und eine StraftatZum Lexikoneintrag für „Straftat“.

Voyeur

Das ist eine Person, die meistens heimlich anderen Personen bei sexuellen Betätigungen zuschaut und sich daran erregt. Dieses Verhalten ist verboten. Eine andere Bezeichnung dafür ist Spanner.

Zwang

Wenn ein Mensch einen anderen Menschen mit DruckZum Lexikoneintrag für „Druck“ zu etwas bringen will, was dieser nicht möchte. Das ist verboten.

Liebe, Sexualität und Beziehung

Anmache

Jemand anmachen bedeutet, sein Interesse an einem Mädchen oder einem Jungen zu zeigen. Anmache Zum Lexikoneintrag für „Anmache “kann – vor allem bei witzigen und ungewöhnlichen Ideen – Spaß machen und erfolgreich sein. Blöde Anmache Zum Lexikoneintrag für „Anmache “von Mädchen und Jungen kann dagegen verletzen.

Aufreißen

Aufreißen Zum Lexikoneintrag für „Aufreißen “ist ein aggressives umgangssprachliches Wort für anmachen.

Berührungen

Es gibt angenehme und unangenehme BerührungenZum Lexikoneintrag für „Berührungen“. Du darfst entscheiden, welche BerührungenZum Lexikoneintrag für „Berührungen“ dir angenehm sind und wer dich anfassen darf.

Beziehung

Wenn zwei Erwachsene sich sehr lieb haben und ein Paar werden, führen sie eine Liebesbeziehung. Dazu gehört meistens auch Sexualität. Neben diesen Liebesbeziehungen gibt es noch viele Formen von Beziehungen, z.B. zu den Eltern, Freundinnen und Freunden, die nichts mit Sexualität Zum Lexikoneintrag für „Sexualität “zu tun haben.

Bumsen

BumsenZum Lexikoneintrag für „Bumsen“ ist ein umgangssprachliches Wort für miteinander schlafen.

Das Erste Mal

Es gibt so viele erste Male wie es Menschen gibt. Das erste Mal sich verabreden, sich küssen, SexZum Lexikoneintrag für „Sex“ haben und vieles andere. Das erste Mal SexZum Lexikoneintrag für „Sex“ haben, muss weder weh tun noch bluten. Du entscheidest ganz allein, wann für dich der richtige Zeitpunkt für das erste Mal ist.

Erregung

Wenn die Scheide eines Mädchen oder einer Frau feucht ist oder wenn ein Junge oder ein Mann eine ErektionZum Lexikoneintrag für „Erektion“ hat, ist das meist ein Zeichen von sexueller Erregung. Sexuell erregen können BerührungenZum Lexikoneintrag für „Berührungen“, GefühleZum Lexikoneintrag für „Gefühle“, Erinnerungen, Gerüche und auch Phantasien und Filme. Was eine Person erregen kann, ist sehr unterschiedlich.

Freundschaft

Wenn Menschen gerne etwas zusammen unternehmen, sich Geheimnisse anvertrauen, Geschichten erzählen, zusammen lachen und sich miteinander freuen, kurz sich mögen und klasse finden, sind sie befreundet. Freundschaften müssen gepflegt werden und sind auch zerbrechlich. Wenn du Probleme hast, hilft es, eine Freundin/einen Freund zu haben, mit der/dem du darüber quatschen kannst.

Geschlechtsverkehr

Ein neutraler Ausdruck dafür, wenn Menschen miteinander schlafen. Das machen sie, wenn sie sich ganz nah sein wollen. Dann wird die Scheide der Frau feucht und der steife PenisZum Lexikoneintrag für „Penis“ des Mannes gleitet in die Scheide der Frau. Das ist für beide ein sehr schönes Gefühl.

Gleichberechtigung

GleichberechtigungZum Lexikoneintrag für „Gleichberechtigung“ meint gleiche Rechte für alle Kinder in einem Land und auf der ganzen Welt. Gleichberechtigt vor dem Gesetz sollen in vielen Ländern auch Frau und Mann sein und Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, Nation, Religion und unabhängig davon, ob sie arm oder reich sind. Das heißt, jeder Mensch hat die gleichen Rechte und Pflichten.

Heterosexualität

Hetero bedeutet so viel wie: anders, verschieden, ungleich. Heterosexualität ist, wenn ein Mann eine Frau toll findet und liebt oder eine Frau einen Mann. Das heißt, eine Frau begehrt einen Mann und ein Mann begehrt eine Frau.

Höhepunkt
Homosexualität

Homo bedeutet so viel wie: gleich, ähnlich. Homosexualität Zum Lexikoneintrag für „Homosexualität “ist, wenn ein Mann einen Mann toll findet oder liebt oder eine Frau eine Frau. Als Homosexualität Zum Lexikoneintrag für „Homosexualität “bezeichnet man die Liebe Zum Lexikoneintrag für „Liebe “und das sexuelle Begehren zwischen Angehörigen des gleichen Geschlechts. Männer, die Männer begehren, nennt man homosexuell oder schwul. Frauen, die Frauen begehren, nennt man auch homosexuell oder lesbisch. Es ist völlig normal, dass einige Menschen heterosexuell und andere homosexuell sind.  Früher dachte man, dass Jungen, die OpferZum Lexikoneintrag für „Opfer“ eines Missbrauchs wurden, schwul werden. Das stimmt nicht und ist Quatsch.

Kuss

Wenn du jemand anderen liebevoll mit den Lippen berührst, gibst du ihm oder ihr einen KussZum Lexikoneintrag für „Kuss“. Küssen kannst du Menschen, die du lieb hast, Kuscheltiere und was du sonst noch toll findest. Du kannst jemanden auf die Wange küssen, auf den Mund oder auf andere Körperteile. Man kann sich auch mit der Zunge küssen, das sind dann Zungenküsse. Küsse sind in Ordnung, wenn beide das wollen.

Liebeskummer

Die Liebe Zum Lexikoneintrag für „Liebe “kann manchmal auch traurig machen, z.B. wenn die eigenen GefühleZum Lexikoneintrag für „Gefühle“ und Schwärmereien nicht erwidert werden. Oder ein geliebter Mensch verlässt einen wegen jemand anderem. Bei Liebeskummer will man sich meistens nur die Decke über den Kopf ziehen, es ist einem nach Heulen zumute und man will niemanden sehen. Manchmal hilft es, mit einer Freundin oder einem Freund oder einer anderen vertrauten Person darüber zu sprechen.

Lust

So wie man Lust auf Schokolade oder Spaghetti hat, können Frauen und Männer auch Lust auf SexZum Lexikoneintrag für „Sex“ haben. Dann kribbelt es im Bauch und der ganze Körper ist erregt (Erregung). Dabei wird bei Frauen die Scheide feucht und bei Männern der PenisZum Lexikoneintrag für „Penis“ steif. Lust ist wichtig, damit es beiden Freude macht sich zu berühren und miteinander SexZum Lexikoneintrag für „Sex“ zu haben. Wenn einer keine Lust verspürt ist das auch in Ordnung und muss von dem anderen respektiert werden.

Miteinander schlafen

Ein anderer Ausdruck dafür, mit jemandem Geschlechtsverkehr Zum Lexikoneintrag für „Geschlechtsverkehr “zu haben. Manche sagen auch „vögeln“, „SexZum Lexikoneintrag für „Sex“ haben“ oder „bumsen“ dazu.

Orgasmus

Medizinisch gesehen sind Orgasmen Muskelbewegungen im Körper. Aber ein OrgasmusZum Lexikoneintrag für „Orgasmus“ fühlt sich viel spannender an als diese Beschreibung. Beim SexZum Lexikoneintrag für „Sex“ kann die Lust so groß werden, dass man es kaum aushält. Dann können GefühleZum Lexikoneintrag für „Gefühle“ kommen, wie auf einer Welle reiten, es kann sich wie eine „Explosion“ im Körper anfühlen oder einfach nur entspannen. Diese schönen GefühleZum Lexikoneintrag für „Gefühle“ kann man auch bekommen, wenn man sich selbst z.B. am Kitzler, den Brüsten oder dem PenisZum Lexikoneintrag für „Penis“ oder den Hoden streichelt. Dies wird Selbstbefriedigung genannt.

Petting

Sich zärtlich zu streicheln, zu schmusen und sich auf diese Weise Lust zu machen, nennt man Petting. Man kann sich dabei auch gegenseitig zum OrgasmusZum Lexikoneintrag für „Orgasmus“ bringen ohne Geschlechtsverkehr Zum Lexikoneintrag für „Geschlechtsverkehr “zu haben und viel Spaß haben. Petting kann sehr schön sein, wenn beide das wollen.

Sex

→ Sexualität

Sexualität

Sexualität Zum Lexikoneintrag für „Sexualität “oder auch SexZum Lexikoneintrag für „Sex“ heißt sich berühren, küssen, Geschlechtsverkehr Zum Lexikoneintrag für „Geschlechtsverkehr “haben, einen OrgasmusZum Lexikoneintrag für „Orgasmus“ bekommen, miteinander schlafen, sich aufregende Dinge sagen und vieles mehr. Die GefühleZum Lexikoneintrag für „Gefühle“ beim SexZum Lexikoneintrag für „Sex“ sind bei allen Menschen unterschiedlich. Sexualität Zum Lexikoneintrag für „Sexualität “kann etwas sehr Schönes sein. Wichtig ist dabei, nur das zu machen, was beide möchten.

Sexuelle Handlungen

Sexuelle Handlungen sind wie oben beschrieben Verhaltensweisen wie z.B. küssen oder streicheln, die immer etwas mit Sexualität Zum Lexikoneintrag für „Sexualität “zu tun haben. Wenn beide das wollen, kann das sehr schön und in Ordnung sein. Wenn jemand von einem Kind verlangt, dass es solche sexuellen Handlungen an sich selbst oder ihm/ihr durchführen soll, dann ist das Sexueller MissbrauchZum Lexikoneintrag für „Sexueller Missbrauch“. Das ist verboten und alle Erwachsenen wissen das.

Verliebtsein

Am Anfang der Liebe Zum Lexikoneintrag für „Liebe “verlieben sich die Menschen ineinander. Das fühlt sich an wie Schmetterlinge im Bauch, man hat weiche Knie und kann nicht genug voneinander bekommen.

Zungenkuss

Beim Zungenkuss Zum Lexikoneintrag für „Zungenkuss “werden die Lippen geöffnet und die Zungen fangen an miteinander zu spielen. Mal berühren sie sich nur ganz sanft, saugen zärtlich aneinander, mal bewegen sie sich schnell und heftig. Das kommt darauf an, worauf beide Lust haben.

Rat und Hilfe

Anonymität

Anonym ist eine Person, deren Namen nicht bekannt ist. Diese Person bleibt in der AnonymitätZum Lexikoneintrag für „Anonymität“. Du kannst zum Beispiel am Kinder- und Jugendtelefon anonym anrufen und beraten werden, ohne deinen Namen zu nennen.

Beratung

Eine BeratungZum Lexikoneintrag für „Beratung“ bedeutet ein telefonisches oder persönliches Gespräch zwischen einer Person, die Fragen hat und einer Person, die es gelernt hat, auf diese Fragen gut antworten zu können. Eine Beraterin oder ein Berater kann die Vertrauenslehrerin oder der Vertrauenslehrer  in der Schule sein und andere Erwachsene, die eine spezielle Ausbildung haben. (BeratungsstelleZum Lexikoneintrag für „Beratungsstelle“)

Nummer gegen Kummer

Wenn Kinder und Jugendliche  Probleme und Fragen haben, können sie bei der Nummer gegen KummerZum Lexikoneintrag für „Nummer gegen Kummer“, kostenlos und ohne ihre Namen nennen zu müssen, anrufen (Tel.: 0800-1110333). Die Berater und Beraterinnen hören zu, informieren und suchen gemeinsam mit den  Anruferinnen und Anrufern nach einer Lösung bei Schwierigkeiten. Und das, worüber gesprochen wird, bleibt geheim.

Schweigepflicht

SchweigepflichtZum Lexikoneintrag für „Schweigepflicht“ bedeutet, dass die Beraterinnen und Berater einer BeratungsstelleZum Lexikoneintrag für „Beratungsstelle“ oder die Sozialpädagoginnen oder Sozialpädagogen an deiner Schule, denen du von deinen Problemen erzählt hast, zunächst niemand anderem etwas davon weitersagen dürfen. Du musst keine Angst haben, dass deine Eltern über das Gespräch informiert werden. Um dir zu helfen, ist es aber meist sinnvoll, dass die Berater mit anderen Fachkräften sprechen und dir Hilfsmöglichkeiten anbieten. Aber nur wenn du einverstanden bist.

Sexualaufklärung

Unter SexualaufklärungZum Lexikoneintrag für „Sexualaufklärung“ versteht man die Informationsweitergabe, das Erklären und Fragen beantworten zu verschiedenen Begriffen aus den Bereichen Sexualität, Fortpflanzung, Liebe, Beziehung und körperliche Entwicklung. Wenn du über verschiedene Begriffe Bescheid weißt, dann kannst du auch in schwierigen Situationen gut reagieren. Wenn du Fragen hast, dann suche dir einen Erwachsenen, den du fragen kannst. Du hast ein Recht auf InformationZum Lexikoneintrag für „Information“. Bei vielen Beratungsstellen wie z.B. pro familia und bei der Bundeszentrale für gesundheitliche AufklärungZum Lexikoneintrag für „Aufklärung“ (BzgA) erhältst du kostenlose Informationsbroschüren. (www.bzga.de)

Vertrauenslehrer/Vertrauenslehrerin

Vertrauenslehrer oder Vertrauenslehrerinnen sind Lehrerkräfte, die vom Schülerrat oder der Klassensprecherversammlung der Schule gewählt werden. Du kannst bei Problemen in der Schule oder zu Hause zu ihnen gehen und mit ihnen reden. Achtung! : Es gibt nicht in allen Bundesländern Vertrauenslehrer/Vertrauenslehrerinnen. Aber in manchen Schulen gibt es dafür Schulsozialarbeiter/Schulsozialarbeiterinnen oder Schulpsychologen/
Schulpsychologinnen, zu denen du auch mit deinen Problemen gehen kannst.

Vertraulichkeit

Wenn du einer anderen Person etwas mündlich oder schriftlich mitteilst, was diese niemand anderem weitergeben soll, dann ist diese Mitteilung vertraulich. Du vertraust damit dieser Person. (VertrauenZum Lexikoneintrag für „Vertrauen“)

Rechte

Aufklärung

Kinder haben ein Recht darauf, aufgeklärt zu werden, z.B. über ihren Körper, über Freundschaft und Beziehung, Liebe Zum Lexikoneintrag für „Liebe “und Sexualität. Die meisten Kinder haben Sexualkundeunterricht oder SexualaufklärungZum Lexikoneintrag für „Sexualaufklärung“ an der Schule.

Beteiligung

BeteiligungZum Lexikoneintrag für „Beteiligung“, MitbestimmungZum Lexikoneintrag für „Mitbestimmung“ oder auch Partizipation Zum Lexikoneintrag für „Partizipation “bedeutet, sich über wichtige Dinge, die in der Gesellschaft passieren, zu informieren und eigene Gedanken und Fragen dazu zu äußern. Kinder haben die Möglichkeit und das Recht, sich in vielen Bereichen zu beteiligen. Zum Beispiel können in der Schule Klassensprecher oder -sprecherinnen gewählt werden, die für die Interessen ihrer Klasse in der Schülervertretung eintreten.

Hilfe

Du darfst dir immer Hilfe Zum Lexikoneintrag für „Hilfe “holen. Hilfe Zum Lexikoneintrag für „Hilfe “holen ist kein Petzen! Wann du Hilfe Zum Lexikoneintrag für „Hilfe “brauchst und wen du darum bittest, darfst du selbst entscheiden.

Information

Du darfst dir immer die Informationen holen, die du brauchst. Du hast ein Recht auf InformationZum Lexikoneintrag für „Information“ und die Erwachsenen müssen dir helfen, dass du auf deine Fragen Antworten bekommst.

Intimsphäre

Die IntimsphäreZum Lexikoneintrag für „Intimsphäre“ bezeichnet den innersten persönlichen Bereich jedes Menschen. Die Grenze zu diesem Bereich kann man nicht sehen aber fühlen. Niemand darf sie ohne deine Zustimmung überschreiten, das heißt, niemand darf dir zu nahe kommen, wenn du das nicht möchtest. Zum Beispiel haben Jungen und Mädchen das Recht, nach Geschlechtern getrennte Umkleidekabinen in der Turnhalle zu benutzen, die auch nicht von den Lehrern und Lehrerinnen benutzt werden. Du hast ein Recht auf IntimsphäreZum Lexikoneintrag für „Intimsphäre“! (Intimität)

Kinderrechte

KinderrechteZum Lexikoneintrag für „Kinderrechte“ sind Rechte von Kindern und Jugendlichen. Du hast viele Rechte, die deine Mitmenschen achten und respektieren müssen. Schau in die Schublade „Deine Rechte“ und lies über deine Rechte nach.

Meinungsäußerung

Kinder haben das Recht, eine eigene Meinung zu haben und sie mitzuteilen. Erwachsene müssen den Kindern zuhören. Seine Meinung kann man in mündlicher und schriftlicher Form äußern, in verschiedenen Internetforen und am Telefon.

Mitbestimmung

Kinder haben das Recht, bei allen Fragen, die sie betreffen, mitzubestimmen und zu sagen, was sie denken.

NEIN sagen

Du darfst NEIN sagenZum Lexikoneintrag für „NEIN sagen“! Alle Kinder dürfen auch gegenüber älteren Jugendlichen und Erwachsenen NEIN sagenZum Lexikoneintrag für „NEIN sagen“. Wenn du dich nicht wohl fühlst, dann darfst du NEIN sagenZum Lexikoneintrag für „NEIN sagen“.

Partizipation
Respekt

RespektZum Lexikoneintrag für „Respekt“ bedeutet, etwas anzuerkennen und zu achten. Das kann zum Beispiel ein Gesetz, eine Regel, die es in der Schule gibt oder die andere Meinung oder Hautfarbe eines Mitschülers oder einer Mitschülerin sein.

Schutz

Jedes Kind hat ein Recht auf SchutzZum Lexikoneintrag für „Schutz“ vor GewaltZum Lexikoneintrag für „Gewalt“ und Misshandlung, auf SchutzZum Lexikoneintrag für „Schutz“ vor sexuellem Missbrauch und Ausbeutung. Erwachsene sind dazu verpflichtet, für diesen SchutzZum Lexikoneintrag für „Schutz“ zu sorgen und auf ihn zu achten.

Selbstbestimmung

Jedes Kind hat das Recht, über seinen Körper selbst zu bestimmen. Niemand darf den Körper eines Kindes berühren, wenn das Kind das nicht möchte. Um das zu bestimmen, ist es gut, wenn du über deine Bedürfnisse und Wünsche gut Bescheid weißt. Dann kannst du sie anderen Kindern und Erwachsenen gegenüber klar und deutlich äußern und damit selbst bestimmen.

Sexuelle Ausbeutung

Sexuelle AusbeutungZum Lexikoneintrag für „Sexuelle Ausbeutung“ bedeutet, einen anderen Menschen für seine sexuellen Bedürfnisse auszunutzen und zu missbrauchen. Das ist verboten. Alle Kinder haben das Recht, von den Erwachsenen vor sexueller Ausbeutung geschützt zu werden.

UN-Kinderrechtskonvention

Die UN-KinderrechtskonventionZum Lexikoneintrag für „UN\-Kinderrechtskonvention“ wurde im Jahr 1989 verabschiedet. Darin haben sich erwachsene Vertreter und Vertreterinnen aus 193 Ländern der Erde darauf geeinigt, dass alle Kinder dieser Erde Rechte haben. Die Bundesrepublik Deutschland hat diese Konvention 1992 unterschrieben. Die Regierung unseres Staates will seitdem darauf achten, dass alle Kinder in Deutschland diese Rechte kennenlernen können und sie von allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eingehalten werden.

Würde

Mit dem Begriff WürdeZum Lexikoneintrag für „Würde“ wird die Einzigartigkeit eines jeden Menschen auf der Welt bezeichnet, die niemand verletzten darf.

Gefühle

Autorität

Eine AutoritätZum Lexikoneintrag für „Autorität“ ist meistens eine Person mit viel Einfluss. Diese Person wird von den anderen anerkannt und geachtet.

Eifersucht

Kennst du die Situation, dass jemand, den du sehr magst, jemand anderen lieber mag, oder dass du das Gefühl hast, dass deine Freundin etwas viel besser kann als du? Vielleicht bist du dann eifersüchtig und das ist ganz normal. Ein bisschen EifersuchtZum Lexikoneintrag für „Eifersucht“ gehört zum Leben dazu. Zu viel EifersuchtZum Lexikoneintrag für „Eifersucht“ kann Menschen aber auch einengen und eine Beziehung oder Freundschaft zerstören.

Gefühle

GefühleZum Lexikoneintrag für „Gefühle“ oder auch Emotionen sind Empfindungen wie Liebe, Freude, Angst, TrauerZum Lexikoneintrag für „Trauer“ und SchamZum Lexikoneintrag für „Scham“. Jeder Mensch hat GefühleZum Lexikoneintrag für „Gefühle“, die einfach da sind. Sie können angenehm oder unangenehm sein. Manchmal empfinden in der selben Situation die Menschen ganz unterschiedlich. Es ist gut, die eigenen GefühleZum Lexikoneintrag für „Gefühle“ zu erkennen und ihnen zu vertrauen. So kannst du dich gut orientieren und Situationen besser einschätzen. Dein Gefühl ist immer richtig.

Grenzen

Jeder Mensch hat körperliche und seelische GrenzenZum Lexikoneintrag für „Grenzen“, in denen er sich wohlfühlt. Schon kleine Kinder können diese GrenzenZum Lexikoneintrag für „Grenzen“ gut fühlen. Wenn du deine GrenzenZum Lexikoneintrag für „Grenzen“ gut kennst, kannst du besser nein sagen, wenn jemand sie überschreiten will. Denn wenn diese GrenzenZum Lexikoneintrag für „Grenzen“ überschritten werden, kann das sehr unangenehm sein und weh tun. Jeder Mensch hat ein Recht darauf, dass seine körperlichen und seelischen GrenzenZum Lexikoneintrag für „Grenzen“ nicht überschritten oder verletzt werden. (GrenzüberschreitungZum Lexikoneintrag für „Grenzüberschreitung“)

Intimität

Intimität kann heißen, allein zu sein, dabei von niemandem gestört zu werden und sich geschützt zu fühlen. (IntimsphäreZum Lexikoneintrag für „Intimsphäre“) Oder du magst jemand anderen, fühlst dich gut aufgehoben und ihr seid ganz nah beieinander.

Liebe

Wenn sich zwei Menschen ganz „doll“ mögen, lieben sie sich. Man ist gern mit diesem Menschen zusammen, fühlt sich bei ihm geborgen und möchte am liebsten alles mit ihm zusammen machen. Es gibt auch die Liebe Zum Lexikoneintrag für „Liebe “zwischen Eltern und ihren Kindern, Oma und Opa zu ihren Enkeln und zwischen Geschwistern oder guten Freunden und Freundinnen. So ist es auch zu erklären, dass die meisten Menschen mehrere Menschen lieben.
(Verliebtsein, Liebeskummer)

Scham

SchamZum Lexikoneintrag für „Scham“ oder besser das Schamgefühl ist ein Gefühl der Verlegenheit, wenn deine IntimsphäreZum Lexikoneintrag für „Intimsphäre“ verletzt wurde oder du dich bloßgestellt fühlst. Dein Körper gibt dir damit das Zeichen, dich zu schützen und auf deine GrenzenZum Lexikoneintrag für „Grenzen“ zu achten. Du kannst dich aber auch schämen, wenn du denkst, du hast etwas nicht richtig gemacht.

Schuldgefühle

SchuldgefühleZum Lexikoneintrag für „Schuldgefühle“ sind unangenehme GefühleZum Lexikoneintrag für „Gefühle“, wenn du meinst, du hast etwas falsch gemacht. Du hast vielleicht auch SchuldgefühleZum Lexikoneintrag für „Schuldgefühle“, wenn ein Erwachsener etwas sagt oder tut, was dir unangenehm ist und du nicht möchtest. Aber du bist nicht schuld, wenn du dazu nichts gesagt hast. Manchmal ist es schwer, sich allein zu wehren! Du hast keine Schuld! Täterinnen und Täter von sexuellem Missbrauch versuchen oft, Kindern SchuldgefühleZum Lexikoneintrag für „Schuldgefühle“ zu machen, um sie zu verwirren. Dann trauen die Kinder sich nicht, sich zu wehren und Hilfe Zum Lexikoneintrag für „Hilfe “zu holen. Schuld haben die Täterinnen und Täter!

Trauer

Du kennst sicher das Gefühl, wenn du über etwas traurig bist. Das kann passieren, wenn du dich gestritten hast oder einen Menschen, den du lieb hast, vermisst. Aber auch ein bestimmtes Verhalten oder eine unangenehme Bemerkung kann traurig machen.

Vertrauen

Wenn du einem anderen Menschen vertrauen kannst, dann hast du das Gefühl, sein Handeln und sein Reden ist richtig. Du kannst ihm auch Dinge erzählen, über die du dir Gedanken machst und die dich vielleicht auch verunsichern. Auch dein eigenes Tun und Denken gibt dir VertrauenZum Lexikoneintrag für „Vertrauen“, das sogenannte Selbstvertrauen. Welchem Menschen du vertraust, entscheidest du immer selbst!

Wut

Dieses Gefühl kann in Situationen entstehen, wenn dir etwas nicht gefällt und du darüber unzufrieden bist. Manchmal bist du vielleicht erschrocken über deine WutZum Lexikoneintrag für „Wut“. Aber wenn sie da ist, dann ist sie richtig. Sie kann dir helfen, Situationen und Dinge, die dich unzufrieden machen, besser zu verstehen.

Zärtlichkeit

Zärtlichkeit meint, seine GefühleZum Lexikoneintrag für „Gefühle“ für einen Menschen, den man sehr gerne hat, zu zeigen. Dies kann man z.B. durch einfühlsame Worte, sanfte BerührungenZum Lexikoneintrag für „Berührungen“ oder liebevolle Blicke ausdrücken. Es kann aber auch sein, dass die andere Person nicht dieselben GefühleZum Lexikoneintrag für „Gefühle“ empfindet.